Aufarbeitung der Ereignisse vom 16. April aus der Sicht der Schwarz-Gelben Hilfe

Das Ziel unserer Stellungnahme zu den Ereignissen am 16. April soll es sein, die Vorfälle von Magdeburg aufzuarbeiten und gleichzeitig der durchweg negativen Berichterstattung durch die Polizei und die Verantwortlichen des 1. FC Magdeburg eine eigene Sichtweise entgegensetzen. Während sich im Nachgang unsere Anhänger sogar vom eigenen Verein vorschnell als “asozial” diskreditieren lassen mussten, wollen wir mit unserer Aufarbeitung dafür Sorge tragen, dass nicht noch einmal hunderten Dynamofans der Besuch ihrer Lieblinge verwehrt bleibt. Bei unserer Betrachtung werden wir uns lediglich auf die Ereignisse im direkten Umfeld zum Stadion beziehen. Fakt ist, es kam an dem Tag auch zu Fehlverhalten einzelner Personen aus unseren Reihen, dennoch darf dies nicht zu einer Kollektivbestrafung der überwiegend völlig friedlichen Masse unserer Fans führen.

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Pressespiegel Bielefeld

Bereits während des Spiels konnte man sich schon ausmalen, was so alles morgen wieder auf den Titelseiten prangern würde. Dass einen normalen Dynamo-Fan eigentlich so schnell nichts mehr schocken kann ist klar, doch diesmal wurde es wieder geschafft. Bei dem Blick auf die Titelseiten bzw. beim Lesen der Artikel machte so mancher große Augen und erinnerte sich ungläubig zurück, ob man nicht doch den 3. Weltkrieg verpasst hätte.
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SPIEGEL: Prügelnder Polizist zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt

Aus der Presse

Ein Münchner Polizist schlägt in einer Haftzelle einer gefesselten Frau mit der Faust ins Gesicht. Gut acht Monate nach der Tat entschied nun das Amtsgericht.

München – Zehn Monate Haft auf Bewährung – so lautet das Urteil gegen einen Münchner Polizisten, weil er eine gefesselte Frau auf der Polizeiwache geschlagen hat. Der Amtsrichter verhängte zudem wegen Körperverletzung im Amt eine Geldauflage von 3000 Euro, die der Beamte an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen muss.

Der 33-Jährige hatte der am Boden liegenden Frau mit einem Fausthieb das Nasenbein und einen Augenhöhlenboden gebrochen. Vor Gericht bestritt er eine gezielte Attacke. Er habe versucht, die aufgeregte Frau zu beruhigen, sagte der Polizist aus. Sie habe ihn angespuckt und sei mit dem Oberkörper hochgeschnellt. Aus Angst, sie könnte ihn treffen, habe er blitzschnell zu seinem Schutz eine Armbewegung in Richtung ihres Gesichts gemacht. Der Richter sah ebenfalls eine Provokation der 22 Jahre alten Frau, die in dem Prozess als Nebenklägerin auftrat: “Sie haben sich durchaus daneben benommen.” Der Beamte hätte aber in der Situation nicht zuschlagen dürfen.

Der Richter folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Der Verteidiger hatte Freispruch beantragt und argumentiert, sein Mandant habe in Notwehr gehandelt.

 

Quelle: Spiegel