Identifikationsfeststellung & Umgang mit der Polizei

Grundsätzlich will die Polizei von jedem Einzelnen so viel wie nur möglich erfahren. Es gibt verschiedene Datenbanken, in die die erhaltenen Informationen eingespeist werden. Man kann davon ausgehen, dass alles, was der Staat jemals an Daten erhalten hat, dauerhaft gespeichert wird.

Ihr müsst folgende Daten auf Nachfrage angeben: Name, Vorname, Adresse, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit, Familienstand, Berufssituation (arbeitslos, Angestellter, selbstständig) – d.h. alle Daten, die im Personalausweis stehen, müssen bei Befragung den Beamten wahrheitsgemäß wiedergegeben werden, anderenfalls handelt man ordnungswidrig.

Tipp: Gebt niemals Daten freiwillig heraus! Es wird oft nach Telefonnummer, Arbeitgeber, Angehörigen oder Verdienst gefragt. Macht dazu keine Angaben!

Grundsätzlich gilt: Ruhiges Verhalten, freundlicher Ton und keine unnötigen Angaben! Nichts unterschreiben! Ihr könntet das Beamtendeutsch missverstehen! Manchmal hängt es nur an einem Wort, denn es besteht beispielsweise ein Unterschied zwischen „kann“ oder „muss“.

  • Tipp: Lasst Euch möglichst eine Visitenkarte des Beamten geben sowie Aktenzeichen/Vorgangsnummer!